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Aktuelles und Veranstaltungen

Kreuzwegandacht in der Französischen Kapelle

Wie alljährlich in der Osterzeit öffnete die Geschichtswerkstatt Französische Kapelle  die Türen zum Block 3 der Adam Kaserne. Diesmal übertraf die Resonanz auf die Einladung der GFK alle Erwartungen. Noch nie waren so viele Teilnehmer zu einer Kreuzwegandacht gekommen. Alle waren sich nicht nur des besonderen Ortes,  sondern  auch des besonderen Augenblicks bewusst.
Wegen der anstehenden Umbauarbeiten auf dem Kasernengelände wurde zum vorerst letzten Mal  an dieser historischen Stelle der Kreuzweg gebetet. Die Texte sind hier  im französischen Kriegsgefangenenlager, im Oflag VI A, geschrieben worden und Guillaume Gillet,  einer der Schöpfer der Französischen Kapelle, hat in eindrucksvollen expressiven Darstellungen den Leidensweg Christi gemalt.
Die GFK freute sich, dass Pastor André Aßheuer aus Welver erneut als Zelebrant gewonnen werden konnte. Er wurde begleitet und unterstützt von vier Amtsbrüdern aus Indien. Gemeinsam führten sie die Besuchergruppe zu fünf Kreuzwegstationen  und zuletzt in die Französische Kapelle, mit Gebeten, Liedern, mit Gedanken zu Leid und Verzweiflung, zu Glauben und Hoffnung, damals und heute. Pastor Aßheuer trug die mehr als 70 Jahre alten Texte der französischen Offiziere vor, Edith  Engelbach und Karin Burghardt gingen zurück an die Quellen und ergänzten die französische Originalfassung. Den musikalischen Rahmen gestaltete der Cellist Martin Burghardt mit Stücken von Joh. Sebastian Bach und Max Reger.
Zum Schluss sprach Pastor Aßheuer aus, was viele der Anwesenden dachten: Dank an die Geschichtswerkstatt Französische Kapelle, verbunden mit der Hoffnung, dass dieser besondere Gedenkort nach der Umbauphase eine gute Zukunft haben wird.

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Einladung zur letzten Kreuzweg-Andacht im Block 3


Am Freitag, den 23. März 2018 lädt die Geschichtswerkstatt Französische Kapelle um 17:00 Uhr zur vorerst letzten Kreuzweg-Andacht in den Block 3 ein. Durch die geplanten Umbaumaßnahmen im Haus werden in den nächsten Jahren keine Veranstaltungen stattfinden können. Deshalb soll in dieser Fastenzeit noch einmal der Kreuzweg gebetet werden, dessen Texte in diesen Mauern ge­schrieben wurden. Die dazu gehörenden Bilder, gezeichnet von Guillaume Gillet, stammen ebenfalls aus dem Oflag VI A. So soll Christi Leidensgeschichte in Erinnerung gebracht werden.
Zelebrant wird Pastor André Aßheuer aus Welver sein, musikalische Begleitung erfährt die Andacht durch Martin Burghardt, der Violoncello-Stücke von Joh. Sebastian Bach und Max Reger  vortragen wird.
Für den nötigen Brandschutz im Haus sorgt die Funkhilfe Soest.

Jesus wird ans Kreuz genagelt

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22. Januar 2018

WDR5 zu Besuch in der deutsch-französischen Gedenkstätte

Mitschnitt WDR5

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Januar 2018

Französisch-Kurs Q2 des Friedrich-Spee-Gymnasiums Rüthen zu Besuch in der Gedenkstätte

Schmerzhafte und spannende deutsch-französische Geschichte vor der Haustür

FSG-Abiturienten besuchen die Französische Kapelle in Soest

Am 22. Januar jährt sich die Unterzeichnung des Elysée-Vertrages, der den Auftakt zu einer neuen Ära der deutsch-französischen Beziehungen bildete, zum 55. Mal. Aus diesem Anlass findet jährlich an diesem Datum der "Deutsch-Französische Tag" statt. Am FSG bereiten Französischkurse verschiedener Jahrgänge Beiträge hierzu vor. Die Abiturienten des Französisch-Grundkurses beschäftigen sich intensiv mit der Geschichte der Beziehungen - von der sogenannten "Erbfeindschaft" bis zu der heutigen Freundschaft und Kooperation beider Länder.

Was lag näher, als auch Spuren der Geschichte auch vor der eigenen Haustür zu suchen und zu erforschen? Dass es in Soest eine "Französische Kapelle" gibt, wussten die Abiturienten bisher allerdings noch nicht. Und deshalb machten sie sich auf den Weg zu diesem geschichtsträchtigen Ort in der ehemaligen Adamkaserne. Die Kaserne, die als Wehrmachtskaserne in den dreißiger Jahren errichtet wurde und nach dem Krieg bis 1994 von den belgischen Streitkräften genutzt wurde, diente in den Jahren von 1940 bis zum Kriegsende 1945 unter der Bezeichnung „OffLag VI“ als Kriegsgefangenenlager für französische Offiziere. Und diese Offiziere haben Spuren hinterlassen, die ihre Lebensbedingungen in der Lagerhaft eindrucksvoll nachvollziehbar machen.

Edith Engelbach, die als Französin schon lange in Soest lebt und als Kind noch die Kriegsjahre in Frankreich selbst erlebte, begrüßte die Rüthener Gruppe - natürlich in französischer Sprache - und nach einer kurzen Einführung machten sich die Gymnasiasten an die Arbeit. In der von der "Geschichtswerkstatt Französische Kapelle" liebevoll und detailreich zusammengestellten Ausstellung setzten sie sich jeweils zu zweit mit einem der thematisch gegliederten Ausstellungsräume auseinander. Das geschah natürlich ebenfalls auf Französisch. In einer wechselseitigen Führung stellten die Schülerinnen und Schüler sich anschließend die verschiedenen Räume der Ausstellung vor.

"Es ist schon etwas anderes, sich im Unterricht eher theoretisch mit geschichtlichen Ereignissen zu beschäftigen oder aber hier an so einem Ort zu sehen, wie die Menschen damals ganz konkret gelebt und auch gelitten haben," meint der 18-jährige Marius Bartsch. Und das Leben im Lager beschäftigt auch seine Mitschülerin Sina Rüther: "Auch wenn die Offiziere deutlich bessere Haftbedingungen hatten als die einfachen Soldaten, kann ich mir nicht vorstellen, wie es sein muss, unter diesen Bedingungen mehrere Jahre lang zu leben." Beeindruckt waren sie von der Kreativität der inhaftierten Offiziere, die um sich sinnvoll zu beschäftigen Theater spielten, Sport betrieben, bastelten und sogar eine eigene Universität gründeten.

Der eindrucksvollste Ort des Besuchs war aber sicherlich die sogenannte „Französische Kapelle“. Der Name erschließt sich schnell, denn die Kapelle, die die Kriegsgefangenen unterm Dach eines der Kasernengebäude schufen, ist ganz in den Farben blau-weiß-rot gehalten. Auch eine überdimensionale Frankreichkarte erinnerte die Soldaten an ihre Heimat.
Am Ende des Besuchs bringt Annika Eickel auf den Punkt, warum es wichtig ist, dass möglichst viele Menschen diesen Ort sehen: "Nach dem Besuch hier wird einem noch klarer, dass die heute sehr guten deutsch-französischen Beziehungen keine Selbstverständlichkeit sind und dass es ein sehr langer Weg mit vielen Kriegen und Konflikten war."

Leider haben nicht alle in Soest den großen Wert dieser Gedenkstätte erkannt. Der Bestand des Museums und der Kapelle sind aktuell durch Pläne der Stadt gefährdet, die das Kasernengelände neu bebauen möchte. Darüber berichtete auch der WDR-Hörfunk, der die Gruppe des Friedrich-Spee-Gymnasiums bei ihrem Besuch begleitete und zu ihren Eindrücken befragte. Moritz Overkämping, Nina Grosser und Lehrer Christian Neuhaus standen der WDR-Journalistin Rede und Antwort und zeigten sich von dem historischen Ort und der Ausstellungbegeistert sehr beeindruckt.

Ihr Fazit: "Die Französische Kapelle und ihr Museum müssen als Ort der Erinnerung unbedingt erhalten bleiben!"

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Dezember 2017

Information zur Gedenkstätte Französische Kapelle
Ein gutes Jahr 2018

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der Französischen Kapelle,

das Jahr 2017 ist fast zu Ende und wir müssen auf turbulente Monate zurückblicken. Es war ein Jahr, in dem wir unser 20-jähriges Vereinsjubiläum hätten feiern können, ein Jahr, das uns einen gewaltigen Besucherzuwachs gebracht hätte, ein Jahr, das vermehrt deutsch-französische Schülergruppen in den Block 3 hätte führen können, ein Jahr, das das erfolgreichste der Vereinsgeschichte hätte werden können  –  wäre da nicht das Damokles-Schwert, das sich aufgrund einer politischen Entscheidung über uns auftat und sich ganz konkret durch vielfältige Einschränkungen unseres Gedenkstättenbetriebes äußerte. Zu den Plänen der Soester Politik hatten wir Sie bereits mit unserem Schreiben vom September 2017 informiert.

Gleichfalls war 2017 aber auch das Jahr, in dem viele Sympathisanten gegen den möglichen Wegfall des Gedenkstätten-Museumsteils im Block 3 interveniert haben. Vielen Dank dafür! Damit haben Sie Ihrer Wertschätzung unserer Gedenkstätten­arbeit Ausdruck gegeben. Zudem haben wir von der hohen deut­schen und fran­zö­sischen Diplomatie Unterstützung erhalten, denn auch in Paris und in Berlin würde man den Unter­gang dieses deutsch-französischen Erinnerungsortes sehr bedauern. Die Politik wurde gebeten, ihre Pläne neu zu diskutieren.   

Wie alljährlich richten wir auch heute wieder den Ihnen inzwischen wohl be­kann­ten Appell an Sie: „Bleiben Sie weiterhin an unserer Seite, „kämpfen“ Sie mit uns für den Erhalt der erfolgreich arbeitenden Gedenkstätte Französische Kapelle und betreiben Sie Mitgliederwerbung, denn eine große, starke Gemeinschaft ist unerlässlich.“

Barbara Köster

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10.09. 2017 Tag des Offenen Denkmals

11.00 Uhr - 17.00 Uhr

11.00 Uhr und 14.00 Uhr Führungen durch die Gedenkstätte

ab 16.00 Uhr Bon anniversaire: 20 Jahre GFK

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06. 04. 2017 Jahreshauptversammlung

- heftige Kritik der Mitgliederversammlung an den städtischen Plänen, den musealen Teil der GFK ins Dachgeschoss des Blocks 3 zu verlegen, da dort die bisherige erfolgreiche Gedenkstättenarbeit und insbesondere die Museumspädagogik nicht möglich erscheinen. Der Vorstand weiter im Gespräch mit Herrn Wapelhorst und der Wirtschaftsförderin, um eine Lösung für die nachhaltige Erhaltung der Gedenkstätte , der Kapelle und des Museums, zu finden.

- Regularien: verschiedene Berichte, Entlastung des Vorstandes, Wahlen: Wiederwahl des Schriftführers Jürgen Müller, Wiederwahl der stellvertretenden Vorsitzenden Karin Burghardt, Wahl der Kassenprüferinnen Hannelore Oeleker und Johanna Schulte-Drüggelte.

- Wiederbesetzung des seit einiger Zeit vakanten zweiten Stellvertreterpostens mit Werner Liedmann, Gründungsmitglied der GFK

- Hinweis auf den Besuch des französischen Bischofs Monseigneur Stanislas Lalanne, aus Pontoise, am 19. 06. 2017, Einladung zur Teilnahme an der von ihm gehaltenen Andacht in der Französischen Kapelle

- Hinweis: über Teilnahme und Gestaltung des Tages des offenen Denkmals im September noch nicht entschieden

Weitere Informationen siehe auch hier

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Das Vereinsjahr 2016

Unsere Gedenkstätte hat sich auch im ablaufenden Jahr erfreulich weiter entwickelt. Das museumspädagogische Programm zum „Oflag VI A“ wurde ergänzt durch das entsprechende Angebot zur Geschichte des „O-Lagers“ und ist von den ersten Schulklassen bereits erprobt worden. Die Landeszentrale für Politische Bildung finanzierte die dazu erforderliche technische Ausstattung, so dass wir nun der Bezeichnung „außerschulischer Lernort“ vollends gerecht werden.
Im März feierten wir eine tief bewegende Kreuzwegandacht mit dem Theologen Jürgen Wilming-Gefeke, weitere Andachten folgten, initiiert zumeist von unseren Besuchergruppen.
Am 12. Juni gedachten wir in einer Feierstunde der ersten O-Lager Bewohner, die vor 70 Jahren die Kaserne bezogen. Nach dem offiziellen Festakt folgte am Nachmittag das traditionelle O-Lager-Sommerfest mit mehr als 200 Besuchern.
Zum Tag des Offenen Denkmals im September kamen ebenfalls etwa 200 Interessierte. Die Resonanz vieler Besucher zeigte uns, dass unsere Ausstellungen das Leben der französischen Offiziere und das der Schlesier anschaulich und facettenreich dokumentieren.
Den Jahresabschluss bildete am 26. November die Adventsandacht mit Pfarrer Heiner-Bernd Röger von der St. Petri-Gemeinde.


Termine der öffentlichen Führungen in der Kapelle finden Sie hier

Das Archiv finden Sie hier

 

 

Gedenkstätte Französische Kapelle Soest
Meiningser Weg 20
59494 Soest

Postanschrift:
Geschichtswerkstatt Französische Kapelle e.V.
Detmolder Str. 12
59494 Soest

Tel.:
+49 2921-943808 oder
+49 2921-65827

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info@franzkapellesoest.de

 

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